Der Verein

Der RASV wird nächstes Jahr 50 Jahre alt.

Es steht also ein Jubiläum an.


Das ist immerhin ein halbes Jahrhundert. Ein halbes Jahrhundert, in dem sich die Angelei tüchtig verändert hat. Die Altvorderen stippten noch mit selbstgeschnitzten Ruten aus Weide, Hasel oder Bambus. Ihre Posen waren Flaschenkorken oder Stachelschweinborsten. Sie angelten mit lebenden Köderfischen auf Raubfisch und es war überhaupt so gut wie nichts beschränkt oder reglementiert für die Angelei damals. Und vor allem war das für die Altväter nicht in erster Linie ein Freizeitvergnügen oder gar ein Sport, sondern eine Form der Jagd, um sich von den gefangenen Fischen ernähren zu können.

Man angelte nicht um Trophäen, postete nicht den kapitalen Hecht in den sozialen Medien, um ihn dann wieder ins Wasser zurück zu setzen: Man filetierte ihn gekonnt und machte ein leckeres Essen daraus.

Seitdem hat sich viel verändert, in der Welt und bei der Angelei. Vieles ist heute bis ins Detail geregelt mit Verboten und Geboten, Fristen und Zeiten. Und das ist wohl auch nötig, denn es gibt erstens mehr Angler und zweitens weniger Fische als damals. Und der RASV versucht nun, diese Entwicklung ein wenig zu steuern. Durch Regelungen, welche Fische in welcher Größe und Zahl entnommen werden dürfen und welche nicht -damit die dann wiederum für mehr Nachwuchs sorgen können. Auch die Zahl unserer Mitglieder ist begrenzt wie auch die Zahl der Angelscheine, die ausgegeben werden.

Und wir setzen Jungfische ein. Sorgen für Nachwuchs und Ausgewogen-heit unter Wasser. Und um unseren eigenen Nachwuchs sorgen wir uns auch, aber Jugendwart Holger kann den Nachwuchs immer wieder erfolgreich zum Angeln an unsere Gewässer locken.